Bei der Teststraße in der Amstettner Eishalle kommt es zum Teil zu langen Wartezeiten. Deswegen schlägt die SPÖ vor, weitere Testkapazitäten zu schaffen, um mehr Menschen in der Eishalle testen zu können.

Vizebürgermeister Mag. Gerhard Riegler und Gesundheitsstadträtin Beate Hochstrasser wollen die Testkapazitäten in der Eishalle zu Stoßzeiten ausweiten

Diese Woche sind erneut Lockerungen der Corona-Maßnahmen in Kraft getreten. Durch die neue Verordnung stieg auch der Zulauf bei den kostenlosen Corona-Tests, welche die Stadtgemeinde Amstetten in der Eishalle ermöglicht. So kommt es zu Stoßzeiten bereits zu erheblichen Wartezeiten. Test-Teilnehmer berichten von großem Andrang und von Wartezeiten von bis zu einer Stunde. „Für viele berufstätige Menschen ist es schlichtweg nicht möglich, derart lange bei der Testung zu warten. Auch ist eine Wartezeit von über einer halben Stunde bei kalten Temperaturen alles andere als angenehm. Deswegen fordert die SPÖ zu Stoßzeiten höhere Testkapazitäten mit mehr Helfern zu schaffen und so die engagierten Freiwilligen vor Ort besser zu unterstützen und zu entlasten“, erklärt Gesundheitsstadträtin Beate Hochstrasser.

„Unser Ziel muss es sein, dass alle Menschen, die sich testen lassen wollen, das rasch und ohne lange Wartezeit machen können. Gerne stellen sich auch Mitglieder der SPÖ-Gemeinderatsfraktion als Freiwillige zur Verfügung, um an hoch frequentierten Tagen auszuhelfen und einen schnelleren Ablauf zu ermöglichen. Diese Unterstützung haben wir bereits vor dem Start der Massentests angeboten, allerdings wurde sie bislang nicht angenommen“, ergänzt die Stadträtin. Generell wundere sich Hochstrasser allerdings, dass von Seiten des Bundesregierung weiterhin keinerlei Hilfestellung für die Gemeinden kommt. „Die Gemeinden leisten gemeinsam mit den Freiwilligen wirklich Großes, während die Bundesregierung andauernd Pressekonferenzen abhält und weiter keinen langfristigen Plan für das Pandemie-Management hat“, so Hochstrasser abschließend.