Die Energiekrise erfordert auch auf Gemeindeebene weitreichende Maßnahmen. Die SPÖ sieht im Bereich der Fernwärme große Potenziale, um unabhängig von Gas zu werden. Vizebürgermeister Mag. Riegler schlägt einen Masterplan für den Fernwärme-Ausbau vor.

In der aktuellen Situation sind wir gefordert, alle Maßnahmen zu prüfen und voranzutreiben, die uns unabhängig von Gas und fossilen Energien machen. Die Stadtwerke haben hier mit ihrem Tochterunternehmen Biowärme Amstetten West in den letzten Jahren bereits sehr gute Arbeit geleistet. Diese wollen wir nun fortsetzen und weitere Chancen nutzen“, stellt Vizebürgermeister Mag. Gerhard Riegler klar. Riegler liefert auch konkrete Vorschläge, in welchen Bereichen rasch Gas eingespart werden könnte und ein Energieträgerumstieg möglich wäre. So biete die Versorgung mit Fernwärme Möglichkeiten, Gas als Energieträger großflächig zu ersetzen. Dazu schlägt er vor, gemeinsam mit Experten einen “Masterplan Fernwärme” zu erarbeiten. “So können wir die Gegebenheiten bestmöglich analysieren und die richtigen Schlüsse für die Zukunft ziehen”, ist Riegler sicher. 

Schon jetzt gäbe es in Amstetten zahlreiche Gebäude in der Nähe des Leitungsnetzes, die aber bis heute nicht angeschlossen sind. “Diese werden immer noch mit Erdgas versorgt, obwohl ein Umstieg auf die umweltfreundliche Fernwärme technisch jederzeit möglich wäre. Zum Beispiel wäre das Landesklinikum Amstetten ein möglicher Kunde. Hier sollten die nötigen Gespräche geführt und rasch Maßnahmen gesetzt werden, um einen schnellen Umstieg zu realisieren. So könnten wir in Amstetten Unmengen an Gas einsparen und zwar ohne Nachteile für die Lebensqualität unserer Bevölkerung”, so Riegler abschließend.