Tabakqualm und die Schadstoffe in Zigarettenstummeln sind für Kinder besonders gefährlich. Deshalb will die SPÖ Amstetten öffentliche Spielplätze in Zukunft rauchfrei halten.

Stadträtin Beate Hochstrasser und Vizebürgermeister Mag. Gerhard Riegler setzen sich für rauchfreie Spielplätze ein

Der Schutz von Kindern muss in der Politik immer eine hohe Priorität haben. Die SPÖ Amstetten setzt sich daher dafür ein, Tabakqualm und Zigarettenstummel von den Amstettner Spielplätzen zu verbannen- Gesundheitsstadträtin Beate Hochstrasser erklärt die Beweggründe für die SPÖ-Initiative: „Kinder sind durch die Schadstoffe in Zigaretten, die sie etwa durch Passivrauchen aufnehmen, besonders gefährdet. Bei unserer Initiative geht es allerdings nicht nur um das Rauchen selbst, sondern vielmehr auch um die Zigarettenstummel. Diese werden von Kindern zum Teil aus Neugier oder als Nachahmung von Erwachsenen in den Mund genommen und können schon bei wirklich geringen Mengen für Vergiftungen sorgen. Deshalb werde ich mich dafür einsetzen, dass unsere Spielplätze in Amstetten rauchfrei werden.“

Auch Vizebürgermeister Mag. Gerhard Riegler betont, dass Spielplätze ohne Qualm und Zigarettenstummeln ein nötiger Schritt in die richtige Richtung sind: „Gerade Kinder müssen in der Gesundheitspolitik einen höchstmöglichen Schutz genießen. Deshalb stehe ich voll und ganz hinter der Initiative unserer Gesundheitsstadträtin Beate Hochstrasser. So können wir Kinder in Zukunft noch besser schützen.“ Einige Städte reagierten bereits auf die Problematik mit vermehrten Zigarettenstummeln auf Kinderspielplätzen. So sind die Spielplätze in Graz nach einem einstimmigen Gemeinderatsbeschluss seit Ende Juli rauchfrei. „Diesem Beispiel wollen wir in Amstetten folgen“, so Riegler abschließend.