Die deutlichen Preisanstiege, etwa im Bereich der Energiekosten, stellen viele Familien in Amstetten vor Probleme. Die SPÖ liefert deshalb alle Infos zu den laufenden Heizkostenzuschüssen und setzt sich für weitere Maßnahmen zur Abfederung von Kostensteigerungen ein.

„Es darf nicht sein, dass sich Amstettner Familien oder Senioren im Winter entscheiden müssen, ob sie ihre Wohnung heizen, oder ob sie sich etwas zu essen kaufen“, ist für Vizebürgermeister Mag. Gerhard Riegler klar. Eine Maßnahme, von der viele nicht wissen, sind die Heizkostenzuschüsse, die an sozial schwächere Menschen ausbezahlt werden. Deswegen liefern Riegler und die Amstettner Sozialdemokraten einen Überblick über alle beziehbaren Heizkostenzuschüsse. Riegler: „Noch bis Ende März kann man den Heizkostenzuschuss des Landes Niederösterreich beantragen, der in diesem Jahr 150 Euro beträgt. Möglich ist das ganz einfach im Amstettner Rathaus. Beim Heizkostenzuschuss der Stadt konnten wir als SPÖ
erreichen, dass dieser im heurigen Jahr auf 130 Euro erhöht wird. Auch hier ist eine Antragsstellung noch möglich. Zusätzlich bezahlen wir als SPÖ Amstetten eine Erhöhung des Zuschusses in der Höhe von 20 Euro aus, die direkt bei der SPÖ Amstetten bezogen werden kann.“

Trotz der geschilderten Zuschüsse betont Riegler, dass es weitere Maßnahmen für einen umfassenden Teuerungsausgleich braucht. „Nahezu alle Bereiche des täglichen Lebens sind davon betroffen. Wir sprechen hier von einer Teuerung, die so hoch ist, wie seit 1984 nicht mehr und von Energiepreisen, die im Schnitt um 24 Prozent gestiegen sind. Die vorhandenen Zuschüsse reichen daher oft nicht mehr aus, um das abzufedern. Deswegen braucht es umfassendere Maßnahmen, um die Menschen in unserer Stadt zu entlasten. Dazu zählt etwa das Aussetzen von Mieterhöhungen bei Wohnungen mit Richtwertmietzins, die wir auf
Gemeindeebene beschließen können. Auch eine Erhöhung des Amstettner Heizkostenzuschusses in Form einer Einmalzahlung würde eine rasche Hilfe für viele Menschen darstellen.“ Außerdem gelte es sicherzustellen, dass die Stadtregierung es den Stadtwerken ermöglicht, in diesem Winter
bei Zahlungsausfällen aufgrund finanzieller Notlagen besonders kulant zu sein.


Neben den Maßnahmen auf lokaler Ebene betont die SPÖ zudem, dass vor allem die Bundesregierung gefragt ist, um weitere Schritte zu setzen. „Auch wenn diese momentan im Skandal-Sumpf rund um weitere Chat-Nachrichten versinkt, darf sie den Blick auf das Wesentlicheeine Entlastung für die Österreicher – nicht verlieren. Statt beispielsweise die Spekulationssteuer für Superreiche zu senken, braucht es rasche Entlastungsmaßnahmen für die Menschen. Dazu zählen eine befristete Halbierung der Mehrwertsteuer auf Strom und Gas, ein einmaliger
Winterzuschuss von 300 Euro und eine Mietpreisbremse“, so Riegler abschließend.