Bild (SPÖ): Stadtrat Bernhard Wagner und Stadträtin Beate Hochstrasser unterschrieben die Petition zum Erhalt der Neurologie.

Über 10.000 Menschen haben die Petition zur Rettung der Neurologie Mauer bereits unterschrieben. Die SPÖ-Fraktion stellt sich hinter die Beschäftigten und unterstützt die Petition geschlossen.

Die Sicherung einer hochqualitativen Gesundheitsversorgung in Mauer ist den Menschen in der Stadtgemeinde Amstetten ein Herzensanliegen. Über 10.000 Menschen haben daher die Petition zum Erhalt der Neurologie in Mauer bereits unterschrieben. Auch die Gemeinderatsmandatare der SPÖ Amstetten unterstützen die Petition mit ihrer Unterschrift und stellen sich so hinter die Beschäftigten in Mauer. Hier können auch Sie die Petition unterstützen: https://www.openpetition.eu/at/petition/online/erhaltung-der-neurologie-am-landesklinikum-mauer

„Für uns ist es selbstverständlich, dass wir diese Petition unterschreiben und an der Seite der Beschäftigten für einen starken Gesundheitsstandort Mauer kämpfen. Des Weiteren ist klar, dass wir uns auch in Zukunft gegen jede Maßnahme stellen werden, die eine Verschlechterung für die Gesundheitsversorgung in Amstetten darstellt. Für so etwas sind wir nicht zu haben“, setzt sich Gesundheitsstadträtin Beate Hochstrasser für eine bestmögliche medizinische Versorgung ein.

Im Zuge der Diskussion um die Absiedelung der Neurologie werfen auch Aussagen des Melker VP-Bürgermeisters Patrick Strobl neue Fragen auf. Gegenüber der NÖN zeigte sich dieser erfreut über den Umzug der Neurologie nach Melk und erklärte man habe „zu Jahresbeginn Gespräche geführt und das Land hat sein Wort gehalten.“ Stadtrat Bernhard Wagner erläutert in diesem Zusammenhang: „Strobl dürfte also bereits Anfang des Jahres gewusst haben, dass die Neurologie aus Amstetten abgesiedelt wird. Auch der für die Landeskliniken zuständige VP-Landesrat Pernkopf muss maßgeblich an den Plänen mitgewirkt haben. Amstettens Bürgermeister Haberhauer zeigte sich in der Vorwoche überrascht und gegenüber den Plänen kritisch. Seinen Aussagen zufolge wurde er darüber auch von seinen Parteifreunden nicht informiert. Wenn das so ist, dann handelt es sich hierbei um ein Duell ÖVP gegen ÖVP, bei dem die Beschäftigten und der Standort Mauer draufzahlen. Dass gleichzeitig die Grünen als Koalitionspartner der VP-geführten Stadtregierung ausgeschickt werden, um zur Ablenkung eine politische Blendgranate zu zünden und eine für Landeskliniken gar nicht zuständige SP-Landesrätin zu beschuldigen, passt da gut ins Bild.“