Auf Initiative von Vizebürgermeister Armin Bahr wird in Waidhofen an der Ybbs ein Sozialfonds eingeführt. In Amstetten stellt sich Schwarz-Grün weiter quer.

Vizebürgermeister Mag. Gerhard Riegler (rechts) gratuliert seinem Waidhofner Kollegen Armin Bahr (links) zur erfolgreichen Umsetzung des Sozialfonds.

Seit Beginn der Corona-Krise setzt sich die SPÖ Amstetten für einen Sozialfonds der Stadtgemeinde ein. Damit soll Menschen, die in Not geraten sind, rasch und unkompliziert geholfen werden. Leider zeigt sich die Schwarz-Grüne Stadtregierung hier bis heute nicht gesprächsbereit. In Waidhofen an der Ybbs sieht die Sache ganz anders aus. Am Vorbild des Amstettner Vorschlages brachte Vizebürgermeister Armin Bahr ebenfalls einen Antrag auf Einführung eines Sozialfonds ein. Während ÖVP und Grüne in Amstetten den Sozialfonds weiter ablehnen, unterstützt die dortige ÖVP die Einführung dieser Maßnahme.

Vizebürgermeister Mag. Gerhard Riegler gratuliert seinem Kollegen zu diesem Erfolg: „Ich freue mich natürlich, dass unsere Idee in Waidhofen breite Unterstützung findet. Hier sieht man, was die Politik bewirken kann, wenn alle Parteien zusammen an einem Strang ziehen Während der Sozialfonds für die dortige ÖVP also eine gute Idee ist, verhindern die Parteikollegen in Amstetten diese zielsichere Maßnahme. Das kann ich nicht nachvollziehen. Hier macht es für mich den Anschein, als ob der Sozialfonds in Amstetten aus rein parteitaktischen Gründen abgelehnt wird, weil er ein Vorschlag der SPÖ ist.“