Still und heimlich wurde die Feuerwehr von der Bundesregierung aus dem Impfplan gestrichen. Nachdem rund 30.000 Feuerwehr-Mitglieder bei den Massentests zur Unterstützung ausrückten, werden sie nun von der Bundesregierung im Stich gelassen.

Foto (SPÖ): SPÖ-Klubsprecher Helfried Blutsch und Gesundheitsstadträtin Beate Hochstrasser kritisieren die Streichung der Feuerwehren aus dem Impfplan.

Die Freiwilligen Feuerwehren leisten Jahr und Tag großartige Arbeit und stellen ihre Freizeit in den Dienst der Allgemeinheit. Auch bei den Massentests bewiesen Feuerwehr-Mitglieder, wie flexibel und einsatzfreudig sie sind. „Dass ausgerechnet die Feuerwehr als kritische Infrastruktur jetzt aus der zweiten Phase des Impfplans gestrichen wird, ist nicht in Ordnung. Es kann nicht sein, dass ausgerechnet jene, die einer besonderen Gefahr ausgesetzt sind, die Leidtragenden des Dauerchaos der Regierung sind. Unserer Meinung nach darf die Feuerwehr hier nicht im Stich gelassen werden“, ärgert sich Gesundheitsstadträtin Beate Hochstrasser.

Stattdessen fordert die SPÖ, die aktiven Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren in Phase 2 des Impfplans zu impfen. „Die Feuerwehr schützt uns Alle Tag und Nacht. Jetzt ist es an der Zeit, für einen bestmöglichen Schutz der Feuerwehrmitglieder zu sorgen. Kaum eine Infrastruktur ist wichtiger als die Feuerwehr, deswegen dürfen wir sie jetzt nicht hängenlassen. Schließlich sind sie auch einer deutlich erhöhten Infektionsgefahr ausgesetzt“, erklärt auch SPÖ-Klubsprecher Helfried Blutsch.