Bei der Gemeinderatssitzung am 27. Mai wird sich die SPÖ Amstetten für die Einführung eines Sozialfonds der Stadtgemeinde einsetzen. Ein konkreter Entwurf für die dafür notwendigen Richtlinien liegt bereits vor.

Noch nie in der Geschichte der 2. Republik waren so viele Menschen gleichzeitig arbeitslos wie während der Corona-Krise. Alleine beim AMS Amstetten waren Ende April 3.561 Personen arbeitslos gemeldet. Somit hat sich die Arbeitslosenzahl in Amstetten mehr als verdoppelt. Damit einher gehen schwierige persönliche Situationen für viele Menschen in unserer Stadt. Aus Sicht der SPÖ Amstetten soll auch die Stadtgemeinde Amstetten diesen Menschen in Zeiten der Krise mit einem Sozialfonds unter die Arme greifen, wenn alle anderen Sozialleistungen ausgeschöpft sind.

In Zukunft soll es möglich sein, als Amstettner Bürger in einer sozialen Notlage um einmalige finanzielle Unterstützung anzusuchen. Diese soll im fachlich zuständigen Sozialausschuss behandelt werden, wobei der zuständige Stadtrat jeweils einen Vorschlag zur konkreten Förderhöhe unterbreiten soll. Als Förderhöhe ist dabei ein Betrag zwischen 200 € und 500 € anzudenken, wobei in besonderen Härtefällen auch von dieser Höhe abgewichen werden kann.

Vizebürgermeister Mag. Gerhard Riegler erklärt die Notwendigkeit eines Sozialfonds: „Besonders in der Krise müssen wir unseren Mitbürgern zeigen, dass wir niemanden alleine lassen. Oftmals geraten Menschen völlig unverschuldet in eine derartige Notsituation, in der wir von Seiten der Gemeinde rasch und unbürokratisch helfen müssen. Für uns als SPÖ-Fraktion ist daher klar, dass wir uns bei der nächsten Gemeinderatssitzung für eine rasche Umsetzung dieser Pläne einsetzen werden und auf die Unterstützung aller Gemeinderatsfraktionen hoffen.“