Aufgrund der steigenden Gefahr eines Blackouts werden in Österreich die Vorbeugemaßnahmen verstärkt. Für die Menschen empfiehlt es sich zudem, auch private Vorkehrungen für den Fall eines Blackouts zu treffen.

Zahlreiche Experten, auch jene des Verteidigungsministeriums, sind sich einig, dass die Gefahr eines Blackouts in Österreich real ist. Dabei handelt es sich um einen Strom- und Infrastrukturausfall, der gravierende Auswirkungen auf das Leben in Österreich haben kann. Dieser könnte sowohl durch extreme Wetterverhältnisse, als auch durch Cyberangriffe oder technische Gebrechen herbeigeführt werden. „Bei einem österreichweiten Stromausfall ist in weiterer Folge auch mit erheblichen Einschränkungen bis hin zu Totalausfällen in der Wasser- und Lebensmittelversorgung, der Kommunikation und vielen weiteren Bereichen des täglichen Lebens zu rechnen. Deshalb ist es wichtig, dass sich sowohl der Bund, als auch die Länder und Gemeinden auf den Ernstfall vorbereiten und entsprechende Maßnahmen treffen“, schildert Zivilschutz-Stadträtin Beate Hochstrasser.

Auf der lokalen Ebene ist es zudem von besonderer Bedeutung, die Menschen zu sensibilisieren und sie über Vorkehrungsmaßnahmen aufzuklären. „Für den Fall eines Blackouts ist es ratsam, sich ausreichende Lebensmittelvorräte anzulegen und für die Verfügbarkeit von Wasser im Haus oder der Wohnung zu sorgen. Auch der Kauf von Kochgeräten wie Campingkochern, die ohne Strom funktionieren, und batteriebetriebenen Radios, um Informationen zu empfangen, ist definitiv zu empfehlen. Eine gut ausgestattete Hausapotheke sollte ebenso zu den Notvorkehrungen gehören wie alternative Beleuchtungsmöglichkeiten, wie etwa batteriebetriebene Taschenlampen oder Kerzen“, so Hochstrasser. Einen ausführlichen Blackout-Ratgeber findet man zudem auf der Homepage des NÖ Zivilschutzverbandes, in dem Hochstrasser die Stadtgemeinde vertritt.