2020 wurden insgesamt drei Skateplätze abgebaut und ersatzlos gestrichen. Im Gemeinderat setzt sich die SPÖ daher für die Errichtung von neuen Jugendplätzen und für die Sanierung der bestehenden Funcourts ein.

Stadträtin Elisabeth Asanger und Gemeinderat Jakob Hartl wollen mehr Freizeitangebote für Jugendliche.

In Amstetten ist der Skateplatz ein beliebter Treffpunkt für Jugendliche und vermehrt auch für

Familien und Kinder. Dazu kommt eine starke Nutzung von Scooter Fahrern. Da nun so viele Menschen den einzigen verbliebenen Platz nutzen, steigt die Unfallgefahr, Interessenskonflikte entstehen und Beschwerden liegen bereits vor. Wirkliches Skaten ist zum Teil unmöglich. Darüber

hinaus entstehen Schäden durch die Benützung anderer Sportgeräte auf dem Platz, wodurch auch dieser bald wegen Sanierungsarbeiten gesperrt werden könnte.

Kinder und Jugendliche brauchen Plätze für eine sinnvolle Freizeitgestaltung, für Bewegung in der frischen Luft und als sozialen Treffpunkt. „Deshalb haben wir bei der letzten Gemeinderatssitzung den Antrag eingebracht, rasch ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, um noch 2021 mit der Errichtung von Freizeitanlagen beginnen zu können. Gerade in den Sommermonaten nutzen Kinder und Jugendliche häufig diese Plätze. In einer klugen Stadtplanung müssen solche Plätze eine bedeutende Rolle einnehmen. Obwohl Jugendthemen uns allen ein wichtiges Anliegen sein sollten, wurde die Behandlung des Antrags bei der Sitzung im Mai widerrechtlich nicht zugelassen. Bei der von uns geforderten Juni-Sitzung werden wir nun erneut darauf drängen, diesen wichtigen Beschluss zu fassen“, erklärt Stadträtin Elisabeth Asanger.

Konkret fordert die SPÖ im Gemeinderat die Errichtung eines Pumptracks, eines Mountainbike-Parcours, Sanierung und Errichtung von Funcourts sowie einer Jugend-Begegnungszone. Zur Errichtung einer Begegnungszone wurde bereits im Sommer 2020 eine Begehung gemeinsam mit Stadträtin Asanger, Ortsvorsteher Geister, der Jugendgemeinderätin und Mitarbeitern der Bauabteilung durchgeführt. Konkrete Vorschläge für das Projekt liegen dank Projektplanerin Annika Blutsch bereits seit einem Jahr vor. Hier sollen Jugendliche unter Selbstbeteiligung und Einbeziehung von Jugendorganisationen und Jugendbeschäftigungsprojekten, Sitznischen errichten und eine jugendgerechte Infrastruktur (Beleuchtung, W-Lan, Wasseranschluss, Slackline etc.). installiert werden.

„Es ist uns wichtig, dass die vorhandene Infrastruktur saniert wird und die Nutzung der Plätze so verbessert werden kann. Generell sehen wir es als äußerst wichtige Aufgabe für die Stadtpolitik, solche Plätze für Kinder, Jugendliche und Sportbegeisterte zu schaffen und instand zu halten. Schließlich tragen ausreichend Freizeitangebote maßgeblich zur Lebensqualität in Amstetten bei“, schildert Gemeinderat Jakob Hartl.