Gemeinsam mit den Amstettnerinnen und Amstettner konnte die SPÖ einen Abriss des Freibades verhindern. Die neuen Pläne gehen in eine gute Richtung, wobei es weitere Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Die fehlende Sauna stößt dabei auf Kritik der Sozialdemokraten.

Baustadtrat Bernhard Wagner und Stadträtin Elisabeth Asanger im Amstettner Bad.

„Dass es in Amstetten weiter ein Freibad geben wird, ist auf der politischen Ebene ein Verdienst der SPÖ. Zur Erinnerung: Noch vor ein paar Monaten präsentierten ÖVP und Grüne noch Abrisspläne für das Freibad. Seite an Seite mit den Amstettnern haben wir dann um unser Freibad gekämpft und am Ende konnten wir uns durchsetzen. Das ist ein wirklicher Erfolg für die Amstettner Sozialdemokratie und zeigt, was gemeinsam mit der Bevölkerung möglich ist“, schildert SPÖ-Baustadtrat Bernhard Wagner. Nach dem Versprechen, die ursrpünglichen Abriss-Pläne zu verwerfen, ging es für Wagner und die SP-Mandatare darum, eine bestmögliche Lösung für ein attraktives Freibad und Hallenbad zu finden. „Wir haben seit Beginn der Debatte eine Lösung gefordert, bei der alle auf ihre Kosten kommen.  Ein neues 25-Meter Schwimmbecken, ein abgetrenntes Erlebnisbecken und auch die Rutschen wird es dank uns im neuen Konzept geben. Leider wird der Freibad-Bereich allerdings deutlich verkleinert, sodass Liegeflächen oder Ruhezonen  nur stark eingeschränkt zur Verfügung stehen. Besonders sauer stößt mir auf, dass es keine Sauna in Amstetten mehr geben wird. Das ist für mich ein No-Go. Amstetten braucht unbedingt eine Sauna“, stellt Wagner klar.

Auch Stadträtin Elisabeth Asanger sieht im Fortbestehen des Amstettner Freibades einen klaren SPÖ-Erfolg. „Wir haben von Beginn an für unser Freibad gekämpft, denn eine Stadt wie Amstetten ohne Freibad ist für uns alle unvorstellbar. Deshalb freue ich mich natürlich gemeinsam mit den Menschen über den Erhalt des Freibades, wenngleich es in den Feinplanungen noch einige Verbesserungen braucht. Für mich ist dabei wichtig, dass es sowohl für die Jugendlichen genug Raum gibt, als auch genügend Ruheflächen, um entspannend zu können und einen angenehmen Tag zu verbringen. Zudem muss die Barrierefreiheit im Bad sichergestellt sein, sodass auch alle Menschen das Bad nutzen können. Entscheidend ist, dass alle Nutzer auf ihre Kosten kommen“, so Asanger. Nach den bisherigen Verhandlungserfolgen bei der Bad-Thematik wird sich die SPÖ hier weiter konstruktiv einbringen. Ziel ist es, gemeinsam mit allen anderen Fraktionen eine bestmögliche Lösung zu finden, hinter der am Ende auch alle Parteien, sowie die Menschen in Amstteten stehen.