Mit der Remise und der Entwicklung des Quartier A, sowie der Umgestaltung des Hauptplatzes, stehen in Amstetten mehrere Großprojekte auf der Agenda. Die SPÖ betont hier einmal mehr, dass die Anliegen der Amstettner bei der Projekt-Umsetzung ernst genommen werden müssen.

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„Bei der langen Diskussion rund um die ersten Abriss-Pläne für das Amstettner Freibad haben wir gesehen was rauskommt, wenn die Interessen der Amstettner Bevölkerung bei der Präsentation von Projekten kein Gehör finden“, sagt Vizebürgermeister Mag. Gerhard Riegler. Für ihn ist klar, dass sich ein derartiges Vorgehen nicht wiederholen darf. „Deswegen pochen wir darauf, dass die Interessen der Amstettnerinnen und Amstettner bei Großprojekten endlich ernst genommen werden. Themen wie die Entwicklung des Quartier A oder die Umgestaltung des Hauptplatzes betreffen alle Einwohner. Deswegen wollen wir, dass sie auch mitreden können und ihre Stimme bei wichtigen Entscheidungen Einfluss hat“, so Riegler.

SP-Klubchef Helfried Blutsch unterstreicht Rieglers Argumentation. Blutsch: „Nachdem sowohl die Gemeinderäte, als auch die Bevölkerung die Remise-Pläne letzte Woche zum ersten Mal hörte, muss es den Menschen ermöglicht werden, für die ersten Planungen ihre Vorschläge und Argumente, aber auch ihre Kritik anzubringen. Von Letzterer gab es nach der Pressekonferenz ja genug aus der Bevölkerung. Diese sollte endlich gehört werden.“ Bei der Umgestaltung des Hauptplatzes ortet Blutsch derweil Unklarheiten, welche die Menschen in Amstetten, und vor allem die Unternehmer am Hauptplatz, beschäftigen. Blutsch: „Wir wünschen uns vom Bürgermeister, dass er hier mit offenen Karten spielt und den Menschen klar sagt, was Sache ist und was er plant. Die Pläne sollten öffentlich gemacht werden und in Form eines Modells zugänglich gemacht werden. Dann haben die Menschen die Chance, sich ein Bild zu machen und ihre Anmerkungen anzubringen. Diese müssen dann in die Detailplanungen einfließen, um ein Projekt umsetzen zu können, mit dem die Menschen zufrieden sind.“