Beharlichkeit & Flexibilität machen sich bezahlt

Die Optimierung der Bau- und Wirtschaftshöfe Ulmerfeld-Hausmening-Neufurth und Mauer-Greinsfurth wird trotz der Widrigkeiten auf Landesebene möglich gemacht. Wir sind froh, am Ende zu einer guten
Lösung für alle Beteiligten gekommen zu sein“, so Bürgermeisterin Ursula Puchebner zum Grundstückserwerb für die Ansiedlung des neuen Bauhofs. Tatsächlich waren der entsprechenden Entscheidung des Gemeinderates zähe Verhandlungen, wiederkehrende Anfragen und ein zuweilen mühsamer Schriftwechsel mit dem Land Niederösterreich vorausgegangen.

Nachdem die Stadtgemeinde Amstetten bereits im November 2017 eine Anfrage zum Kauf der Landeswiese an das Land Niederösterreich stellte, fand das Hin und Her von Seiten des Landes im September 2019 seinen Höhepunkt. In einem von vielen Schreiben bedauerte man die widersprüchliche Kommunikation und erklärte dies mit einem Fehler der elektronischen Datenverarbeitung. Zugleich wurde der Inhalt des Schreibens vom 30. Juli bestätigt, wonach kein Verkauf der „Landeswiese“ möglich war. Da den Verantwortlichen der Stadt die umständliche Kommunikation ohnehin komisch vorgekommen war, hatte man vorsorglich ein anderes Grundstück in den Blick genommen. 

Wir hätten uns also die ganze Mühe sparen können. Auflerdem werden wir mit leeren Händen dastehen, wenn wir uns nicht schon frühzeitig um eine Alternative bemüht hätten.
Ursula Puchebner (Bürgermeisterin)

So trat die Stadt in Verhandlungen um den Erwerb einer Fläche im Bereich der ARBÖ-Prüfstelle in Mauer/Galtberg ein. Die Stadtgemeinde hat angrenzend zwei Grundstücke, die durch den Grundstücksstreifen eines privaten Eigners getrennt waren. Durch den Erwerb des besagten Streifens steht nun eine geeignete Fläche für die Bauhofzusammenlegung zur Verfügung.

Vizebürgermeister Michael Wiesner: „Der Grund ist teurer als der Erwerb der Landeswiese, doch es gab keine Alternative. Von der Bauhofzusammen-
legung versprechen wir uns in jedem Fall Synergien in der Nutzung vorhandener Fahrzeuge und Betriebsmittel. Die Zusammenlegung bewirkt auch eine Verbesserung für die Bevölkerung beider Ortsteile, weil der Bauhofsverkehr aus den Ortskernen verlagert wird. In jedem Fall wird ein modernes Haus vor allem den Anforderungen an moderne Arbeitsplatzgestaltung gerecht.

Bürgermeisterin Ursula Puchebner lobt derweil die Weitsicht aller Beteiligten. „Es ist gut, dass wir uns frühzeitig nach einer anderen Fläche umgesehen haben und somit ein zentrales Projekt für Amstetten nicht weiter ins Stocken gerät. Außerdem wurde mit dem jüngsten Gemeinderatsbeschluss zum Grundstückserwerb ein klares Zeichen gesetzt, dass wir in Amstetten Zukunft gestalten. Beharrlichkeit und Flexibilität zahlen sich am Ende aus.“