Für die SPÖ ist weiter klar, dass das Amstettner Freibad erhalten werden muss. Ein zusätzliches 25-Meter Becken im Freibad würde für zusätzliche Vorteile sorgen. Eine Überdachung mit einer Traglufthalle außerhalb der Sommersaison ist denkbar.

„In den letzten Wochen haben wir mit unzähligen Amstettnerinnen und Amstettnern über unser Bad gesprochen. Die Stimmungslage hier ist klar: Ein Abriss des Freibads kommt für die Menschen nicht in Frage“, schildert Vizebürgermeister Mag. Gerhard Riegler. „Deshalb stellen wir in der nächsten Gemeinderatssitzung am Mittwoch den Antrag, einen Grundsatzbeschluss zum Erhalt unseres Freibades zu fassen. Wenn die anderen Fraktionen die Anliegen der Menschen in Amstetten ernst nehmen, dann zählen wir hier auf zahlreiche Unterstützung. Aus unserer Sicht wäre es sowohl für die Freizeitqualität in Amstetten, als auch finanziell ein Wahnsinn, die völlig intakten Becken im Freibad wegzureißen. Zusätzlich ist für uns natürlich klar, dass auch die Rutschen unbedingt erhalten werden müssen“, so Riegler.

Neben dem Erhalt des Freibades wurde vor allem ein Wunsch immer deutlicher. Viele Menschen wünschen sich ein zusätzliches 25-Meter Becken im Freibad, das es ermöglichen würde, im Sommer auch draußen zu schwimmen. „In der letzten Woche ist der Vorschlag aufgekommen, ein zusätzliches 25-Meter Becken zu bauen und dieses außerhalb der Sommersaison mit einer Traglufthalle zu überdachen. Dieser Idee können wir einiges abgewinnen, wobei hier natürlich noch technische Details zu klären sind. Jedenfalls könnte so das intakte Schwimmbecken in der Halle erhalten bleiben und entlastet werden. Zudem wäre dadurch sowohl den Hobby-Schwimmern, als auch den Vereinen und Schulen geholfen“, schildert Baustadtrat Bernhard Wagner.

Um dafür sorgen zu können, dass wirklich alle Interessen der verschiedenen Nutzergruppen in die weiteren Planungen miteinbezogen werden, beantragt die SPÖ in ihrem Initiativantrag des Weiteren, dass ehestmöglich eine Arbeitsgruppe mit Vereinen, Schulen und Nutzern aus allen Altersgruppen gegründet wird. „Wir fordern seit Wochen, dass die Badplanungen in einem breiten, öffentlichen Prozess weitergeführt werden. Es kann schließlich nicht sein, dass solche wichtigen Entscheidungen nur im Bürgermeisterbüro getroffen werden. Deshalb fordern wir, dass alle Betroffenen in die Planungen miteinbezogen werden. Über 500 Stellungnahmen bei unserer Petition zeigen ganz klar, dass die Menschen hier mitsprechen wollen“, so Riegler abschließend.