Über 3.000 Menschen waren Ende letzten Jahres im Bezirk Amstetten als arbeitslos gemeldet. Auch wenn ein Ende der Pandemie in den kommenden Monaten möglich erscheint, werden die negativen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt noch Jahre nachwirken. Deshalb startet die SPÖ Amstetten die Initiative „1.000 neue Arbeitsplätze für Amstetten bis 2025“, mit dem Ziel, parteiübergreifend an einer Arbeitsmarktoffensive zu arbeiten und neue Jobs zu schaffen.

„Gerade jetzt braucht es ambitionierte Ideen und Maßnahmen gegen die höchste Arbeitslosigkeit seit dem Ende des zweiten Weltkriegs und zur Schaffung von neuen Arbeitsplätzen in der Region und in unserer Stadt“, erklärt Vizebürgermeister Mag. Gerhard Riegler. Glaubt man den Prognosen, wird sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt nach dem Ende der Kurzarbeit und dem Auslaufen von Stundungen noch einmal massiv verschärfen.

„Deshalb ist es notwendig, sofort einen gemeinsamen Kraftakt zu starten. Unser Ziel muss sein, in den nächsten Jahren so viele neue Jobs wie möglich zu schaffen, auch mit kreativen und unkonventionellen Ansätzen. Andernfalls wird bald jeder jemanden kennen, der durch Corona langzeitarbeitslos geworden ist. Das müssen wir gemeinsam mit allen Mitteln verhindern“, fordert Riegler alle Parteien in Amstetten auf, diese Initiative zu unterstützen.

Parteiübergreifende Zusammenarbeit

Um dieses ambitionierte Ziel möglich zu machen, will die SPÖ auf eine lösungsorientierte Zusammenarbeit aller politischen und wirtschaftlichen Kräfte in Amstetten setzen. „Wir werden alle Parteien und Sozialpartner in den kommenden Monaten zu Gesprächen einladen, um gemeinsam an den besten Ideen für einen raschen Aufschwung in unserer Stadt zu arbeiten. Hier braucht es keine politischen Alleingänge, sondern ein echtes Miteinander. Neben den Parteiengesprächen werden wir alle Amstettnerinnen und Amstettner auffordern, ihre besten Ideen einzubringen“, sagt Vizebürgermeister Riegler und ergänzt: „Jetzt braucht es neben Optimismus ein Bündel aus vielen kleinen und großen Maßnahmen, um die Arbeitsmarktkrise rasch unter Kontrolle zu bekommen. Nur gemeinsam können wir aus dieser schwierigen Zeit gut herausfinden.“